Nestbau in Elbe-Elster Vol. 5

Shownotes

Nach dem Abitur führte ihn sein Weg zunächst zum Studium nach Greifswald. Dort promovierte Lars und blieb viele Jahre in der Wissenschaft. Doch die Verbindung zu seiner Heimat Elbe-Elster riss nie ab. Als die Rahmenbedingungen passten, kehrte er nach 15 Jahren zurück.

Heute unterstützt er an der neu gegründeten Medizinischen Universität Lausitz den universitären Strukturaufbau und leitet die wissenschaftliche Nachwuchsförderung. Ihm liegen besonders die Vernetzung von Menschen sowie die Förderung junger Talente am Herzen. Sein Ziel: Wissenschaft in der Lausitz sichtbarer und greifbarer machen.

Auch außerhalb des Berufs engagiert sich Lars mit voller Überzeugung. Ob beim Sängerkarneval in Finsterwalde oder beim BC Finsterwalde im Billardkegeln – für ihn gehört Ehrenamt ganz selbstverständlich zum Leben dazu.

In dieser Folge spricht Lars darüber, warum er zurückgekehrt ist, welche Chancen er in der Region sieht und weshalb Rückkehr für ihn nicht nur bedeutet, wieder hier zu leben, sondern die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Weitere Rückkehrer- und Zuzugsgeschichten aus Elbe-Elster findet ihr auf unserer Website in den Blogbeiträgen unter https://comeback-ee.de/blog-ueber-elbe-elster-geschichten-orte-und-menschen-comeback-ee-de/

Lasst euch inspirieren von Menschen, die den Schritt gewagt haben und ihre Heimat oder neue Wahlheimat aktiv mitgestalten.

Transkript anzeigen

00:00:03:

00:00:05: Also ich wohne in Winsterwalde und pendel auch nach Cottbus, aber die Entscheidung nach Winsterwald ziehen war eine ganz bewusste.

00:00:11: Weil ich aus der Stadt komme weil ich dort verwurzelt bin und weil ich die Vereinstätigkeit dort sehr schätze und mitgestalten möchte.

00:00:19: das heißt also schlussendlich habe ich natürlich die Vision dass man beruflich auch etwas bewirken kann aber halt auch durch die Vereine über die Netzwerke über den zwischenmenschlichen Austausch etwas mittragen mit bewegen kann

00:00:36: Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie der Staatskanzlei Brandenburg.

00:00:49: in mehreren Welten zu Hause ist, will's mal so sagen.

00:01:05: Im Strukturwandel tut sich ja gerade sehr viel nicht nur im Landkreis Elbe-Elster sondern auch sehr viel in Cottbus und diese Folge hat es ein bisschen was damit zu tun über den Landkreise Elbe Elster hin nach Cottbus Und wieder zurück und von ganz weit weg zurück.

00:01:20: Mein Gast heute isst Lars Lilge.

00:01:22: Herzlich Willkommen

00:01:23: Freut mich jetzt.

00:01:24: Hallo

00:01:24: Bei dir muss ich doch eigentlich zuerst die Frage stellen Muss ich nicht eigentlich Doktor Lars Lilke sagen

00:01:29: Oh Gott das will ihn bitte nicht.

00:01:31: Ja, aber du hast proviert.

00:01:33: Das passiert manchmal... Aber da lieg ich

00:01:36: keinen Wert drauf!

00:01:37: Dann bin ich erst mal erleichtert und dann verkürzt das auch die Gesprächzeit hier.

00:01:40: Ich muss nicht immer Doktor davor sagen.

00:01:42: Lars, wir sind beim Du.

00:01:43: Das haben wir schon uns ausgemacht.

00:01:45: Das ist sehr schön.

00:01:46: Lars wenn du jemandem erklären solltest womit du deinen Tag verbringst?

00:01:50: Wie würdest du das tun?

00:01:53: Die einfachsten Fragen gleich am Anfang okay?

00:01:56: Also offiziell nennt man mich Leiter der Nachwuchshörderung an der neu gegründeten medizinischen Universität in Cottbus.

00:02:03: Das heißt, womit beschäftige ich mich?

00:02:06: Ich beschäftige mich damit anderen Menschen ist zu befähigen Wissenschafts zu betreiben also wissenschaftlicher nachwuchs in Cott Bus aufzubauen und zu entwickeln.

00:02:19: auch dass wir hier eine florierende Forschungslandschaft entwickeln können.

00:02:22: ja Das ist ja, wenn ich das so höre wir bauen eine Universität auf und du bist für den Nachwuchs zuständig dann ist es ja fast eine der wichtigsten Positionen.

00:02:31: Das sehe ich persönlich auch so.

00:02:33: ja!

00:02:35: Wie bald sind wir denn mit diesem Aufbau der Medizinischen Universität Lausitz?

00:02:39: Ohne dass Du jetzt wahrscheinlich eine Stunde Vortragszeit hättest jetzt hier...

00:02:43: Bemüh mich!

00:02:44: Nein also wir haben uns vor zwei Jahren gegründet.

00:02:47: Ich selber bin seit einem Jahr an Bord Das heißt also noch alles sehr, sehr frisch.

00:02:51: Aber wir haben sehr ambitionierte Ziele.

00:02:53: der Studienstaat selbst soll schon dieses Jahr stattfinden das heißt wir werden da die ersten Studierenden auch wirklich dann an der Universität vor Ort haben.

00:03:02: Wir sind im Zeitplan.

00:03:04: wie gesagt der Zeitplan ist sehr ambitioniert aber wir sind guter Dinge dass wir als einhalten können und dass der Strukturaufbau hier in der Lausitz für die Wissenschaft auch dahingehend weiter vorangeht.

00:03:15: Also alles im Plan, das klingt immer gut.

00:03:17: Das ist beruhigend... Deine Geschichte ist aber jetzt keine reine Geschichte die wir nur über die medizinische Universität Lausitz erzählen wollen denn deine Geschichte ist natürlich eine Elbe-Elster-Geschichte und fängt viel früher an seit einem Jahr an der MOL CT geboren wahrscheinlich dann am Elbe Elsterkreis, nämlich in Wöltern.

00:03:36: In Finsterwalde?

00:03:36: Erzähl

00:03:37: mal!

00:03:38: Ja genau also ich bin in Finsterweide Geborenel aufgewachsen.

00:03:42: wie viele andere.

00:03:42: Das bin ich dann nach der Abitur weitergezogen, in dem Fall nach Greifswald an die Ostseeküste.

00:03:50: Dort hat es mich auch neun Jahre gehalten und habe dort Biochemie- und Molekularbiologie studieren dürfen.

00:03:57: Wir haben uns darauf geeinigt.

00:03:59: nicht Herr Doktor aber ich habe dort Mikrobiologie promoviert.

00:04:04: Danach hat es sich ein bisschen weiter weggetrieben.

00:04:07: Vielleicht kann ich das kurz erzählen?

00:04:09: Klar!

00:04:10: Nach Stuttgart an die Universität Hohenheim.

00:04:13: Dort war ich dann Gruppenleiter für Biotechnologie und Mikrobiologie.

00:04:19: Für drei Jahre ehe ich dann noch mal weiter in die Niederlande gegangen bin, für anderthalb Jahre dort im Bereich Molekulargenetik gearbeitet habe auch wieder an einer Uni Und nach einer kurzen Station nochmal in Stuttgart.

00:04:32: für anderhalb Jahre hat es mich dann glücklicherweise zurück in die Heimat gezogen.

00:04:37: Du sagst grad glücklicherweise, viele gehen ja weg und bleiben weg.

00:04:41: Die Rückkehrerwelle ist allerdings muss man dazusagen ja schon voll im Gange.

00:04:44: Viele kommen auch zurück.

00:04:45: was war bei dir der Grund?

00:04:46: warum hast du nicht gesagt Stuttgart eine schönen Stadt hier schlage ich meine Wurzeln und bleibe?

00:04:51: Ja also das ist mich nicken.

00:04:54: grundsätzlich hat jede Region etwas für sich ganz klar.

00:04:59: Ich persönlich war auch froh nach dem Abitur auch mal etwas anderes zu sehen den Erbe-Elster-Kreis und die Lausitz, sondern mich auch persönlich weiterentwickeln zu können.

00:05:11: Gerade indem man andere Leute kennenlernt, die nicht behaftet sind im Lausitzer Denken.

00:05:18: natürlich ist noch die Laositz vielfältig aber die Ostsee tickt anders der Schwarmland tickt das Nierlande sowieso und man nimmt aus jeder Region dann doch ein bisschen was mit entwickelt sich persönlich weiter sieht was man vielleicht selbst anders machen würde oder hinter fragt sich auch Und trotzdem war ich immer froh auch, egal wo ich war.

00:05:37: Auch wieder nach Fensterwalde in die Lause zurückzukehren.

00:05:41: War auch nach wie vor immer ein unterschiedlichsten Verein aktiv und hab versucht dort weiter mein persönliches mit einzubringen.

00:05:49: Deswegen hat mich die Region nie losgelassen.

00:05:52: also ich bin verwurzelt und hatte immer die Hoffnung dass irgendwie der berufliche Weg mich dann doch wieder her zurückführt.

00:06:00: Ja!

00:06:00: Und hast du das auch forciert?

00:06:02: Also hast du da echt...

00:06:07: Da muss ich ehrlich sein.

00:06:09: Geschaut habe ich, geschielt habe ich.

00:06:13: War die Idee den wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden oder zu befähigen selbst auch aktiv zu werden?

00:06:21: Nein!

00:06:21: Also Plan A war tatsächlich Wissenschaftler und Forscher zu sein.

00:06:26: Hab da in dem Hamsterrat der Forschung die klassischen Schritte unternommen, sollte eigentlich Professor eigentlich mal werden.

00:06:35: Und deswegen war der Plan A wenn es zurück in die Lausitz gehen soll dann eine Professor in Cortbus an der BTU.

00:06:42: das hat aus verschiedensten Gründen nicht ganz geklappt und habe aber dadurch dass ich in finsterweide unterschiedlichsten Netzwerken zumindest ab und zu über die Schulter schauen durfte dem Tipp über comeback LBLS da bekommen.

00:06:57: Mensch, es gibt nicht nur die BTU hier in der Gegend sondern die medizinische Universität Lausitz, MULCT wie du richtig gesagt hast auch und die bauen sich ja auch auf.

00:07:05: vielleicht gibt's daher etwas naja und da kam dann die Idee auf mensch.

00:07:09: vielleicht kann ich ja die Erfahrungen die ich über die vielen jahre gesammelt habe in der forschung wissenschaft jetzt in die lausitz tragen und da meinen bescheidenen teil dazu beitragen dass die laussitz auch ein wissenschaftliches know how noch mehr entwickelt als ohnehin und eine Art von Forschungs- und Wissenschaftsregionen wird.

00:07:29: Wo dann vielleicht auch nicht nur die Laus ist selbst, sondern ganz Deutschland oder vielleicht auch europaweit man darauf schauen kann.

00:07:36: Ja also wir haben ja den Podcast hier von Comeback Abel Elster.

00:07:39: und tatsächlich, come back abel elster hat direkt was mit deinem beruflichen Weg zu tun?

00:07:43: Ja tatsächlich!

00:07:43: Also da kann ich wirklich mit Stolz behaupten bin ich froh dass sich darüber den Tipp bekommen habe.

00:07:49: und der Rest war Geschichte

00:07:52: Und ist Geschichte?

00:07:53: Ja, es geht ja weiter.

00:07:55: Ihr seid ja gerade an der MULCT erst am Anfang.

00:07:58: Das ist ja eine fantastische Reise die im Grunde noch gerade erst losgeht.

00:08:01: Die ersten Studenten sind dann auch nicht mal da.

00:08:03: Sie kommen erst noch... Du hast gesagt denn du wolltest Forscher sein.

00:08:08: Professor bist ja nicht ausgeschlossen an der MOLCT.

00:08:12: man könnte vielleicht doch mal seinen Hut in den Regen werfen drücken wollen oder?

00:08:17: Kurze Denkpause ich würde behaupten dass sich den Plan B mittlerweile als A sehr.

00:08:26: Warum?

00:08:27: Weil es halt mehr als fachliche Expertise gibt, es gibt die Möglichkeit wie schon gesagt habe aus der eigenen Erfahrungen heraus eine Art Multiplikator sein zu können und weitere Personen diese Befähigung oder dieses Feuer zu übergeben und dadurch halt einen größeren Impact an die Uni zu bekommen, aber nicht nur an die uni zu bekommen sondern das auch als gesellschaftlichen Auftrag zu verstehen.

00:08:56: Weil gerade die medizinische Uni hat natürlich das Interessante dass man natürlich immer diesen Patientenkontakt dabei hat.

00:09:04: Das heißt also im Vergleich zu anderen Unis wo es manchmal ein gewisses geschlossenes System ist wo Studierende und Lehrkörper zusammen agieren haben wir natürlich hier auch immer auch den Patienten Kontakt dabei.

00:09:16: Das heisst wir sind Treiber der Gesellschaft Und damit haben wir natürlich auch eine ganz andere Verantwortung, wie wir Wissenschaftenforschung definieren und ausleben wollen.

00:09:27: Wir haben neben dem Forschungsauftrag an der Uni die sogenannte Modellregion Gesundheitslausitz.

00:09:34: Das heißt, wir wollen auch die Ableitung, die wir wissenschaftlich tätigen direkt in die Modell-Region, in die Lausitz tragen in die LBLs der Region tragen, sodass wir dann halt nicht nur dieser Elfenbeinturm sind sondern wirklich der gesellschaftliche Verantwortung gerecht werden.

00:09:49: Und wie gesagt da hoffe ich dass sich dann als jemand der den Nachwuchs mit aufbaut oder mit anleitet dort dann auch gewisse ja Feuer legen kann, die dann im besten Sinne dann sich weiter tragen können.

00:10:05: und Wie gesagt, dass die Medizinische Universität oder generell die Wissenschaftsregion hier in der Lausitz dann auch gesellschaftlich tragfähig wird.

00:10:12: Ja du sprichst das gerade an?

00:10:14: Ich habe es vorhin schon im Intro gesagt, das Spannende an der Folge finde ich, dass Du so in mehreren Welten zu Hause bist also dieser Leuchtturm-MOLCT, der gerade in Cottbus entsteht.

00:10:22: Du sprichest das grade an diese MOLCT ist aber Teil einer Modellregion und jetzt kommst Du auch noch aus dieser Modell-Region bis dort geboren, bis dort Zuhause und bist nicht nach Cottbus gezogen für diesen Job her.

00:10:35: Also du bist sozusagen ein Pendler, nehm ich an?

00:10:38: Ich weiß nicht ob da eine Wohnung in Cottbus oder ob du jeden Tag fährst das kannst ja selber noch mal erzählen.

00:10:42: aber das ist ja auch ein entspannender Punkt den ich gern mit dir besprechen würde weil gerade wenn in so einer Region wie Cottbus- oder in der Lausitz jetzt so einen Leuchtturm entsteht hatte er ja auch Auswirkungen auf außen und tatsächlich bis nach Finsterwalde.

00:10:56: Ja stimmt also ich wohne in Finsterweide und Pendel auch nach Cottbus.

00:11:01: Aber die Entscheidung nach Finstewald ziehen war eine ganz bewusste

00:11:05: weil ich

00:11:06: aus der Stadt komme, weil ich dort verwurzelt bin und weil ich die Vereinstätigkeit dort sehr schätze und mitgestalten möchte.

00:11:14: Das heißt also, schlussendlich habe ich natürlich die Visionen dass man beruflich

00:11:19: auch

00:11:20: etwas bewirken kann nicht nur im Stimmstelle in Kämmerlein sondern auch darüber hinaus aber halt auch durch die Vereine über die Netzwerke über den zwischenmenschlichen Austausch etwas mittragen mit bewegen kann.

00:11:35: Da ich ein Fensterwalde, wie gesagt A. E verwurzelt bin und war Und B darüber hinaus dann auch das Gefühl habe Mein bescheiden Beitrag beisteuern zu können War dir entscheidend ganz bewusst die Sängerstadt soll es werden und nicht Cottbus?

00:11:49: Ja ist ja deine Geburtsstadt hast du vorhin schon gesagt.

00:11:51: Das ist ja das wo du herkommst sind alle guten Kontakte von damals wiederhergestellt oder sagst Du na bei manchen bin Ich nicht mehr angekommen.

00:12:02: also ich würde behaupten dass Wenn man den Kontakt sucht, dann findet man ihn auch.

00:12:08: Also ich würde nicht sagen dass das was normalerweise das Bild der Lausitz von außen her gibt die Menschen sind arg verschlossen und wollen nichts verändern wissen.

00:12:18: das stimmt so nicht.

00:12:19: aber man sollte schon auch den ersten Schritt machen.

00:12:21: man sollte offen auf die Leute zugehen Und die Netzwerke und Vereine sind dankbar.

00:12:26: umzuwachs also in einer immer älter werdenden Gesellschaftsmistie in der lausitz braucht's frische Kräfte, vielleicht auch innovative Ideen die von außen hineinkommen.

00:12:38: Das heißt also diese ganzen Netzwerke und Vereine sind dankbar wenn man offen darauf zugeht und sagt Mensch ich würde ganz gern mitmachen Und das heißt dort wo ich Türen geöffnet habe durfte ich auch durchgehen.

00:12:50: Ja Jetzt sprichst du es ja gerade schon an dass Du insbesondere wegen Deiner Vereine wegen des Engagements da drin, wieder zurück nach Winsterwalde gegangen ist.

00:12:59: Lass uns doch mal ansprechen für wen du da deine Kraft investierst.

00:13:03: das ist einmal der Singer Karneval und der BC-Walde dessen Club der beschäftigt sich mit Billardkegeln.

00:13:10: Viele unserer Zuhörer werden jetzt gar nicht wissen was das is.

00:13:13: vielleicht kannst Du mal so einen kleinen Überblick geben.

00:13:15: Was machst Du an diesen beiden Vereinen?

00:13:17: Ja Ich fange mal mit dem etwas exotischem an den BC-Vinsterwalder Billard.

00:13:24: kegeln kennen wahrscheinlich vor allem die älteren unter uns.

00:13:27: Das war früher ein Kneipenbillard, man kann sich vorstellen hat einen kleinen Billardtisch aber keine Löcher und auch nur drei Kugeln auf dem Tisch dafür aber auch Kegel und so fünf Stück klingt erstmal sehr exotisch ist es bis zum größten grad auch.

00:13:42: das heißt also mal muss die Bälle in bestimmten Kombinationen spielen, überbanden Kontakte und dabei müssen ein Kegel fallen.

00:13:51: Und das spielen wir in unserem Verein.

00:13:53: Das gibt es überall im Cottbusser Region oder Spreewaldregion.

00:14:00: Das ist von der Kreisklasse bis in die Bundesliga.

00:14:02: Die Bundesliga erstreckt sich ehrlicherweise aber nur auf Brandenburg und Sachsen.

00:14:06: Ach was?

00:14:07: Weil's dann doch schon arg nieschig und eher ein ostdeutsches Phänomen ist.

00:14:11: Ohne Kegeln nennt sich das Karambol und es ist tatsächlich international auch bekannt.

00:14:15: Mit kleineren Kegeln gibt's das auch in Italien, das nennt man Pirelli.

00:14:20: Das heißt also es gibt es dann auch in anderen Ländern in unterschiedlichsten Abwandlungen und das habe ich zu Schulzeiten schon gespielt und war dort immer noch zumindest zu Weihnachtsfeiern usw.

00:14:31: vor Ort, d.h.

00:14:32: auch in Indieland bin ich dann wieder angereist um da Teil dessen zu sein Und wollte auch mit offenen Armen fangen und spiel dort jetzt wieder in meiner Mannschaft mit.

00:14:41: Ja,

00:14:42: sehr schön!

00:14:43: Also ein sehr exotischer Sport wie gesagt.

00:14:45: ich habe davon natürlich als Lausitzer schon mal was gehört aber ich hätte es nicht erklären können was dahinter steckt.

00:14:49: ja und dann ist ja noch der Sänger Karneval

00:14:51: richtig dem Sänger Carneval bin ich ja gut das ist ja auch ein lausitzer Phänomen wenn man das einem Rheinländer erzählt.

00:14:59: dass es auch Carnevals in der Lausitz gibt gibts immer große Augen.

00:15:04: Ja, also da bin ich im Prinzip auch als Schüler schon immer als Gast dabei gewesen und habe mir die Festveranstaltung angeguckt.

00:15:12: Und wie es halt manchmal so ist, manchmal entscheidet man sich dazu aktiver daran teilnehmen zu wollen mehr

00:15:19: auf

00:15:19: oder hinter der Bühne mitzupartizipieren als nur als Gast mitzuklatschen.

00:15:25: Und zur Corona-Zeiten hat sie es ergeben dass ich auch als Prinz dort tätig werden durfte.

00:15:34: Auch da wieder, dass der kleine Schwank – ich bin damals aus Stuttgart für die Veranstaltungen angereist.

00:15:39: Ich habe also keine kostenlose Mühen gescheit, auch da wieder Teil des Teams zu sein und bin dann immer wieder aus den Niederlanden angereißt und im Elferrad tätig zu sein.

00:15:50: Und da der Sänger-Karneval findest du dabei nicht nur der Karneval selbst ist sondern eigentlich nur als Abteilung vom Männerchor-Einigkeit, wenn es dabei tätig ist.

00:16:01: Kam irgendwann auch der Choreleiter auf die die Menschlaaswilze nicht nur Nahnkapitran und du könntest doch auch singen.

00:16:06: also wenn ich die Zeit habe dann singe ich auch noch im Männerchorr mit.

00:16:11: Mein

00:16:11: lieber Mann!

00:16:12: Also merkt du bist ziemlich verwurzelt in finsterwalde.

00:16:15: Wenn man das so hört Dann ist das wahrscheinlich auch eine Geschichte.

00:16:19: Die hatte ich nie losgelassen.

00:16:20: also hat dich die Region ja wahrscheinlich war auch nie so richtig entlassen.

00:16:24: Du bist wahrscheinlich immer ein bisschen So unterstellt das jetzt mal mit Heimweh unterwegs gewesen, kann es sein?

00:16:31: Also ich glaube meine Partnerin würde das definitiv unterschreiben.

00:16:35: Ja man hat... also ich persönlich hatte immer ein bisschen Sehnsucht nach der Heimat, das gebe ich zu wenn ich mit anderen Personen aus meinem Abi-Jahrgang spreche empfinden dass immer mehr Leute so interessanterweise Ich hatte erst heute auch ein Gespräch darüber wie sich der Rückweg eigentlich gestaltet und wie prominent das eigentlich für andere Generationen ist oder war.

00:16:59: Und ich habe das Gefühl, dass viele in meinem Alter tatsächlich sehen, dass sich etwas entwickelt, dass es Chancen gibt dieses vielleicht vor zehn, fünfzehn Jahren noch nicht gegeben hat gerade als man den Weg in andere Städte genommen hat.

00:17:15: und deswegen glaube ich bin da auch nur ein Stellvertreter einer ganzen Generation derer die neugierig in die Lausitz schauen in die Heimat zurückzukommen.

00:17:27: Aber für mich persönlich kann ich sagen ja, abgesehen vom Strukturwandel hatte ich immer die Hoffnung dass sich hier auch wieder Fuß fassen kann und mitwirken kann.

00:17:36: Man muss ehrlicherweise sagen also es ist ja tatsächlich so du sprichst das an.

00:17:41: vor einigen Jahren sind viele weggegangen weil's hier keine Chancen gab und manche sind zurück gekommen weil sie es woanders ich will sozusagen nicht geschafft haben.

00:17:49: heute sieht das etwas anders aus.

00:17:50: Wir haben heute wieder Biografien von Menschen, die haben das sehr wohl woanders geschafft und entscheiden sich aber trotzdem für den Schritt zurück weil es hier sogar noch etwas Größeres gibt.

00:18:01: Ja kann ich nur unterschreiben Ich kann zu zweierlei Seiten aussehen.

00:18:06: Aus beruflicher Sicht kann ich sagen dass wir viele Profession jetzt einstellen die wo ganz anderes hätten anfangen können Aber gerade hier diese grüne Wiese haben Das Gefühl haben hier mitgestalten zu können Teil einer Initiative zu sein und diesen Gestaltungswillen auch wirklich durchsetzen zu können, ohne Strukturen vorgegeben zu haben die einen arg behindern.

00:18:31: Und das sehe ich von der beruflichen Seite aus dass viele Leute sei es aus der Charité oder aus Dresden etc.

00:18:36: sagen Mensch hier baut sich was auf ihr kann nicht mitgestalten.

00:18:39: hier will ich mit gestalten.

00:18:40: also diese Gestaltung ist ja ganz groß.

00:18:42: Aus privater Sicht muss ich auch sagen gerade dieser Strukturwandel man merkt dass hier jemand etwas bewegen möchte.

00:18:53: Die Chance sieht auch die Expertise, die er oder sie woanders bekommen hat hier auch einbringen zu können das es auch mittlerweile Berufsmöglichkeiten gibt Stichwort Digitalisierung dies auch erlaubt auch von Zuhause zu arbeiten.

00:19:10: man merkt also auch dass Dörfer wachsen das Häuser gebaut werden das kleinere Geschäfte entstehen weil sie das Gefühl haben Leute kommen zurück Es gibt Nachfrage und unterschiedlichste Arbeitszeitmodelle erlauben halt flexibles Arbeiten.

00:19:25: Und ich glaube, das macht es halt interessant, Waldzeit im Zuge von Großstädten steigenden Mietpreisen doch hier attraktiver ist auf dem Land zu leben, Familien aufzubauen, Freunde und Familie vielleicht auch schon vor Ort zu haben, von Netzwerken profitieren zu können wie vorher beim Comeback AirBelser schon genannt und gleichzeitig aber moderate Lebenshaltungskosten zu haben.

00:19:47: Ich glaube dieser Mix macht's tatsächlich.

00:19:49: Ja, das ist spannend.

00:19:52: In deiner Position in Cottbus arbeiten an so einem riesigen Projekt da sogar ein leitender Funktion und den Finsterwalde wohnen auch sehr verwurzelt in der lokalen Vereinsszene im gesellschaftlichen Leben dort.

00:20:06: Es gibt ja immer die Angst bei vielen in der Region Der Strukturwandel findet nur in Cottbus statt.

00:20:12: Alles geht nach Cottbus, alles blickt auf Cottbus auf dieses Zentrum.

00:20:15: die große Universität kommt es kommt die große Bahn nach Cottus.

00:20:18: Es gibt so vieles was sich hier bewegt.

00:20:20: Kommt der Strukturwandl aus deiner Sicht auch im Elbe-Elster Kreis an?

00:20:29: Ich würde sagen ein abgeschwächter Form.

00:20:31: ja ich verstehe warum man Cottbus so sieht und warum man vielleicht auch denken könnte Mensch es gibt mehr als Cottbus Aber das habe ich schon versucht, aus beruflicher Sicht zu sagen.

00:20:45: Egal wo die Strukturen aufgebaut werden sie sollen sich ja verselbstständigen es soll ja sich weiter tragen.

00:20:51: und Kortbos als in der Region zumindest sehr große Stadt hat natürlich da auch deutlich mehr Multiplikationsfaktoren die man nutzen kann als jetzt.

00:21:00: Finster-Walde beispielsweise.

00:21:02: und jede Stadt und jede Region innerhalb des ABL Star Kreises hat ja auch andere Grundvoraussetzungen auf der einen Seite und auf die anderen Seite aber auch Strategien, wie man Strukturmittele einsetzen kann.

00:21:15: Und für Finsterwalde sehe ich persönlich – aber nicht erst seit heute oder letztem Jahr – dass dort viel im Bereich Kultur entsteht, das Tourismus entsteht.

00:21:26: Stichwort Lause-Zersehenplatte.

00:21:30: Dass es dort unterschiedlichste Bestrebungen gibt und Strömungen gibt Finsterwalde, die Lausitz generell auf die Landkarte zu holen.

00:21:38: Und das merkt man auch, dass er Blick immer weiter in die Richtung geht.

00:21:44: und wie gesagt durch die Sehenplatte gibt es da auch die potenziale Naherholungsgebiet Tourismus Kultur aufzubauen.

00:21:52: und auch da braucht's entsprechend Expertisen und entsprechende Fördermittel.

00:21:55: und ich würde behaupten, dass da vielleicht in der Richtung dann dort mehr reinfließt wohin ging medizinische Uni halt eher auf dem Versorgungsbereich einfluss nehmen kann, aber dann ja auch wieder in den LBL-Zerkreis beispielsweise.

00:22:10: Stichwort Modellregion wo ja dann auch Ärztemangel so bekämpft werden soll beziehungsweise dort dann auch Praxen stehen sollen die dann wieder von der Wissenschaft die wir hier aufbauen profitieren sollen.

00:22:21: Ja

00:22:21: und bist du finsterwalter?

00:22:22: Finsterwalder aus meiner Wahrnehmung als Kotbusser immer eine sehr selbstbewusste Stadt, sich sehr bewusst der Besonderheiten die es in der Stadt gibt.

00:22:30: Also Sängerstadt das ist ja was besonderes und die vielen Traditionen die Finsterwalde auch Jahr für Jahr feiert.

00:22:36: Macht das den Strukturwandel für eine solche Stadt die ein ja eigentlich schon sehr deutliches Bild von sich selbst mal hat?

00:22:43: Macht das das einfacher?

00:22:46: Also ich würde schon sagen dass Finsterweide weiß was es kann und was es aber nicht kann.

00:22:53: Ich habe das Gefühl, dass wir eine sehr lebendige und vernetzte Gesellschaft dort haben.

00:22:59: Viele Leute kennen sich aus unterschiedlichsten Vereinen.

00:23:02: Man hilft sich auf unterschiedlichste Ebenen – und das hilft schon mal!

00:23:07: Und gleichzeitig gibt es viele Leute die gerade im Kulturbereich auch viel Wirksamkeit umsetzen können ja auch in die Gesellschaft hinein wirken können.

00:23:21: Sei es jetzt der Männerchor, sei es jetzt Billardkegel und Seins unterschiedlichste Sportvereine.

00:23:28: Und ich habe das Gefühl dass dadurch halt die Personen, die dort halt tätig sind oder auch nur Mitglied in den Vereinen sind Selbstwirksamkeit erfahren und deswegen auch stolz auf die Sängerstadtregionen sind Und dann aber auch auf die Lausitz.

00:23:43: Ja Jetzt bist du zurück!

00:23:45: Seit wann?

00:23:45: Wollen wir noch mal fragen dürfen?

00:23:47: Seit

00:23:47: Sommerletzten Jahres.

00:23:48: Der

00:23:48: Sommer ist ja eigentlich noch ganz frisch, gar nicht mal so lange dass du schon wieder da bist.

00:23:53: aber im Vornschon erfahren eigentlich war es ja nie weg also niemals so richtig weg.

00:23:57: was ist so das was sich in deinem Kopf abgespielt hat als zu den festen Entschluss gefasst hast?

00:24:05: ich gehe wieder zurück.

00:24:06: Was ist so dass wir reden ja viele hören uns und spielen mit dem Gedanken was war's bei dir?

00:24:12: wann war der Punkt erreicht?

00:24:13: wo du sagst jetzt mache ichs

00:24:16: Eigentlich seit dem Tipp, dass es die medizinische Uni gibt.

00:24:19: Wie gesagt ich hatte immer die Idee in der Forschung Karriere zu machen Aber ich kann in dem Fall erstmal alle Hörerinnen und Hörern ermutigen Es gibt auch Plan B's Die sich dann irgendwann als plan A's herausstellen könnten Und Ich persönlich wollte eigentlich immer an der uni bleiben und arbeiten Und bestmöglichst auch einen gewissen Impact auf irgendeine Art und Weise ausüben können.

00:24:47: Und mit dem Tipp, das es die Uni gab und das war ehrlich gesagt im April letzten Jahres.

00:24:54: Das heißt im Mai gab's dann die Bewerbung und im Juli hab ich direkt die Position gestartet.

00:25:00: also es ging sehr schnell.

00:25:03: Also man kann eigentlich die Leute nur ermutigen mit offenen Augen auch alternativen sich anzuschauen und vielleicht das genau für Plan A zu identifizieren.

00:25:17: Von daher ging es eigentlich ziemlich schnell bei mir, heißt Wohnungssuche war dann auf einmal ein großes Thema.

00:25:23: Umzug war ein großes thema.

00:25:25: Fernbeziehung war auf einmal auch ein großes tema.

00:25:29: aber auch das hat sich alles glücklicherweise in positive Strukturen entwickelt.

00:25:35: und ja ich glaube man muss einfach den Mut haben dann auch den Schritt zu gehen beziehungsweise auf die Leute zuzugehen und sich die Optionen oder die Karten legen zu lassen.

00:25:46: Wie gesagt, dafür gibt es auch gewisse Strukturen die dann einem auch behilflich sein können.

00:25:49: Diese Strukture wollen wir gerade noch mal ansprechen.

00:25:50: du hast vorhin ja schon gesagt Kampagel bei Älster ist im Grunde am Schuld daran dass du heute diese leitende Funktion hast.

00:25:56: aber wie war das mit der Zusammenarbeit?

00:25:57: also da hast du einfach angerufen eine Mail geschrieben.

00:25:59: wie muss man sich das vorstellen?

00:26:01: Ja auch da hat's glaube ich geholfen.

00:26:03: nie ganz weg war, das heißt mit Comeback LBL Star war ich im Vorfeld schon immer mal wieder am losen Austausch.

00:26:08: Jetzt gar nichts.

00:26:08: so sehr weil ich gesagt habe Mensch habt ihr nicht die Professor für mich die ich wirklich will sondern eigentlich viel mehr weil ich einfach neugierig war.

00:26:15: Ich wollte wissen was passiert in Finsterwalde und LBl Star?

00:26:20: Wo kann man vielleicht als Außenstehender auch mit Tipps oder vielleicht mit dem Blick von außen unterstützen, wie gesagt dieses Partizipieren ist mir ganz wichtig und das ist eigentlich egal ob ich dann vor Ort bin oder in den Niederlanden bin.

00:26:37: Weil über Social Media beispielsweise kann man ja auf unterschiedlichste Art und Weise einwirken.

00:26:42: Und wenn man es nur als Multiplikator dient.

00:26:44: Und irgendwann kam ich dann übersozahlen, Medien hat auch einen Denk-Kontakt dass sich dann gesagt habe naja rückziehen wäre eine tolle Sache aber wie und wo und wann sehe ich nicht so richtig?

00:26:57: Dann hab' ich das kurz mal erklärt was für mein Background ist und war.

00:27:02: Und die haben natürlich auch gesagt, ja du bist schon ganz schön exotisch, was du hier verlangst beziehungsweise nach was du suchst.

00:27:08: aber schau doch mal in Cottbus gibt's die medizinische Uni jetzt vielleicht gibts da eine Professor gab es nicht aber das war der Link der mir gefehlt hat weil das wusste ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht dass es auch diese Universität jetzt gibt und dass man darüber einsetzen kann, die man sogar ja auf der Rechnung hatte.

00:27:29: Weil wie gesagt ich war ja Wissenschaftler, andere würden sagen ein Fachidiot in einem bestimmten Bereich.

00:27:36: aber trotz all dem hat mir verstanden wie Universität funktioniert, wie eine Promotion funktioniert, wir wissenschaftliche Karrieren aussehen sollten auf dem Reißbrett und was ich selbst auf meinem Karriereweg bis dato miterleben durfte und was mich vielleicht auch gefehlt Und diese Strukturen dann hier zu etablieren, auf das dann andere Leute da verbuchtetieren konnten.

00:27:59: Das hat ja nichts mit meiner Ausbildung als Biochemiker oder Mikrobiologe zu tun sondern es sind ja überfachliche Kompetenzen.

00:28:06: und das ist vielleicht auch ein Appell an alle diejenigen, die auch mit dem Gedankenspiel wiederzukommen Es geht nicht nur um Ausbildung und Studium, sondern auch um das was man im Laufe der Zeit für sich selbst mitnehmen konnte, also Erfahrungen die man einbringen kann.

00:28:23: Die man hier in der Lausitz vielleicht einfach nicht sammeln konnte weil man vielleicht nicht im Berlin Stuttgart irgendwo auf der Welt gearbeitet hat.

00:28:31: Sprachkompetenzen und so weiter Und das sind alles überfachliche Kompetencen die einem trotzdem vielleicht einen Wettbewerbsvorteil geben und wonach LBLs und die Lausits auch suchen.

00:28:41: Das finde ich einen schönen Aspekt, dass du denn gerade ansprichst.

00:28:43: Weil ich selbst auch Rückkehrer bin!

00:28:45: Ich war auch mal eine ganze Weile weg und bin dann zurückgekehrt in die Lausitz Und auch sehr froh das sich das gemacht habe.

00:28:50: Tatsächlich bin ich der festen Überzeugung Dass die Menschen, die man raus gegangen sind deutlich mehr an die lausitz einbringen können als sie selbst von sich glaube ich Denken.

00:29:00: das glaube ich auch ja.

00:29:01: deswegen meine ich auch also Man sollte sich da nicht zu klein machen.

00:29:06: Auch etwas was ich gelernt habe indem man in anderen Regionen Deutschlands und der Welt unterwegs war.

00:29:12: Und sei es nur für ein paar Wochen mal in Asien unterwegs zu sein, aber man merkt halt Kulturunterschiede.

00:29:17: Man merkt wie die Leute ticken.

00:29:19: Man hat unterschiedlichste Berufserfahrungen gesammelt wo man merkte okay das sind Sachen die nehme ich für mich selber auch mit und Sachen die möchte auf gar keinen Fall später einmal einbringen.

00:29:30: So wächst man so lernt man Mentalitätsunterschieden aufzunehmen zu reflektieren und man kommt als gereifte Person wieder.

00:29:37: Ich finde, allein dieser Reifegrad den man hier mit reinbringen kann ist auch ein unschatzbarer Wert definitiv.

00:29:43: Ja.

00:29:44: Wird diese Strukturwandel für den du ja wieder zurückgekommen bist?

00:29:48: Wird der gelingen?

00:29:49: Was glaubst du?

00:29:50: Da muss ich ja jetzt ja sagen!

00:29:52: Nein also ich bin noch der festen Überzeugung dass das gelingen wird.

00:29:55: wir haben genügend kluge und engagierte Köpfe und sind nicht nur einer Mul-CT auf unterschiedlichsten Ebenen in Vereinen, Netzwerken.

00:30:05: Wie gesagt, in den Vereinen, in denen ich tätig bin bzw.

00:30:08: Mitglied bin habe ich das Gefühl es gibt überall Personen die sich förmlich zerreißen für ihre Ehrenämter.

00:30:16: Es gibt genug kluge Köpfe nicht nur an der Mul-CT auch an der BTU und auch an anderen Universitäten hier in der Region Die alle das große Ganzen im Blick haben wo keiner wirkliche Alleyern hat.

00:30:28: Jeder möchte dass es in dem jeweiligen Bereich vorangeht weil es auf unterschiedlichsten Ebenen passiert, bin ich ja der feste Überzeugung dass es gelingen wird.

00:30:36: Ja dann gib uns doch noch mal die Finsterwalder Perspektive.

00:30:40: was glaubst du?

00:30:41: Was braucht die Stadt selbst um partizipieren zu können und sich dort einbringen zu können oder auch profitieren zu könnten?

00:30:48: das ist ja am Ende auch das wichtigste in diesem Wandel in dieser Zeit.

00:30:51: was glaubest du?

00:30:53: Vernetzung.

00:30:53: also ich glaube Vernetzung ist ganz wichtig dass man überregional sichtbar ist und bleibt Dass man den Kontakt nicht nur nach Cottbus, sondern zu unterschiedlichsten Partnerstätten sucht.

00:31:04: Acht Winsterwalde sehr viel ist auch wichtig um auch Sichtbarkeit zu erlangen und zu behalten.

00:31:11: Und ich glaube auch Weitsicht dass man nicht nur in die nächsten vier fünf sechs Jahre schaut Sondern Die Karten übergreifen ist vielleicht zuviel gesagt aber mit Weitsichten mit Fördermitteln umgeht Mit Weitzicht sich anschaut welche Struktur wollen wir eigentlich etablieren wie wollen wir gesellschaftlich wirksam sein.

00:31:31: Was ist unser Benefit, den andere steht vielleicht nicht haben?

00:31:34: Das ist unser Wettbewerbsvorteil vielleicht auch und wo können wir vielleicht auch überregional kooperieren um gemeinsam stark zu sein?

00:31:42: also von daher die Breitweinigkeit, die du vorhin schon erwähnt hast in die richtigen richtige Wege zu leiten.

00:31:50: ich glaube das ist etwas was uns dabei durchaus schon hat und weiter vorantreiben darf und sollte.

00:31:55: ja und für dich selbst Wann würdest du sagen, deine Rückkehrergeschichte?

00:32:00: Ich meine, du bist ein leitender Funktion.

00:32:02: Du hast eine Funktion hier in der Lausitz bekommen, die dich hierher zurückgezogen hat für aber für dich selbst.

00:32:08: Weil das ist ja gar nicht diese leitende Funktion!

00:32:10: Wann würde es dir sagen, dass deine Rückkehre Geschichte eine persönliche Erfolgsgeschichte

00:32:16: ist?

00:32:17: Also ich glaube tatsächlich, die Erfolgsschicht ist allein dadurch geschrieben, dass ich hier sein darf und wirken darf Aber gleichzeitig die Leute, die mich kennen würden behaupten naja so ganz satt wirst du nie sein Lars.

00:32:30: Von daher ich finde es wichtig dass man immer im besten Sinne des Wortes getrieben ist und immer Vision hat den man nachstreben möchte.

00:32:40: Und wie gesagt die Position die ich jetzt an der Mulzie haben darf das also ich find schön dass sich jetzt ein Impact leisten darf.

00:32:47: Das wäre mir wichtig.

00:32:49: ob das jetzt leidend ist nehmensächlich aber Wirksamkeit ist mir wichtig Und das muss nicht nur im Beruf sein, sondern auf allen Ebenen.

00:32:57: Das heißt also solange man Zielevision hat die man in die Region tragen darf.

00:33:03: Das muss nicht only wissenschaftlich sein und das darf ist schaftig sein.

00:33:06: aber mir ist halt wichtig dass man den Strukturwandel auf allen ebenden mitgestalten kann und darf und ich finde das es hier gegeben.

00:33:15: man bekommt die Möglichkeit mit zu gestalten und so lange das der Fall ist hoffe ich dass das einfach eine never ending story ist und erfolgt sich weiter fortschreibt.

00:33:23: ja Visionäre Lausitz, wer hätte das gedacht vor noch fünfzehn zwanzig Jahren?

00:33:28: Dass wir das mal sagen können.

00:33:30: Ja schön dass Menschen wie du wieder da sind.

00:33:33: Comeback Elbe Elster.

00:33:34: danke dass wir reden durften.

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